Entwicklungen auf dem Stahlmarkt
Outlook steel market
Für das erste Halbjahr 2026 zeigt die europäische Wirtschaft erste Anzeichen einer Erholung. Die industrielle Stimmung verbessert sich, und es wird ein moderates Wachstum erwartet. Dennoch bleibt der Ausblick weiterhin anfällig für geopolitische Entwicklungen. Zudem spielt die Volatilität der Energiepreise eine zentrale Rolle. 

Die Stahlnachfrage dürfte im Jahr 2026 leicht steigen. Dies wird durch die schrittweise Erholung wichtiger stahlverbrauchender Branchen unterstützt. Der Ausblick unterscheidet sich jedoch je nach Segment. Der Maschinenbau und Teile des Bausektors zeigen erste Anzeichen einer Verbesserung, während die Automotive industrie weiterhin vor Herausforderungen steht. Gründe hierfür sind eine schwächere Exportleistung sowie ein vorsichtiges Investitionsverhalten. Insgesamt bleibt die Nachfrage stabil, jedoch noch nicht auf einem hohen Niveau.

Die Entwicklung der Rohstoffe entspricht der aktuellen Marktsituation. Die Eisenerzpreise sind relativ stabil geblieben, während die Schrottpreise je nach Region moderat gestiegen sind. Gleichzeitig sind die Energiekosten infolge geopolitischer Entwicklungen wieder volatiler geworden. Dies wirkt sich direkt auf die Produktionskosten der europäischen Stahlwerke aus. 

Die Preise für warmgewalzten Bandstahl (Hot Rolled Coil) sind seit Jahresbeginn weiter gestiegen. Unterstützt wird dies durch geringere Importmengen und eine angespanntere Verfügbarkeit auf dem europäischen Markt. Die aktuellen Preisniveaus liegen bei etwa 690–710 € pro Tonne, mit der Erwartung eines schrittweisen Anstiegs auf 760–780 € pro Tonne in den kommenden Monaten. 

Die Lieferzeiten für die meisten Stahlprodukte verlängern sich allmählich, was die angespannten Angebotsbedingungen widerspiegelt. Die Verfügbarkeit von Importen bleibt begrenzt, während europäische Stahlwerke ihre Produktion weiterhin diszipliniert steuern. Die Preisentwicklung in den kommenden Monaten wird maßgeblich von den Importströmen sowie der Entwicklung der Energiekosten abhängen. 
Update Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) und Safeguard Measures 
Update Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) und Safeguard Measures 
Für das erste Halbjahr 2026 zeigt die europäische Wirtschaft erste Anzeichen einer Erholung. Die industrielle Stimmung verbessert sich, und es wird ein moderates Wachstum erwartet. Dennoch bleibt der Ausblick weiterhin anfällig für geopolitische Entwicklungen. Zudem spielt die Volatilität der Energiepreise eine zentrale Rolle. 

Die Stahlnachfrage dürfte im Jahr 2026 leicht steigen. Dies wird durch die schrittweise Erholung wichtiger stahlverbrauchender Branchen unterstützt. Der Ausblick unterscheidet sich jedoch je nach Segment. Der Maschinenbau und Teile des Bausektors zeigen erste Anzeichen einer Verbesserung, während die Automotive industrie weiterhin vor Herausforderungen steht. Gründe hierfür sind eine schwächere Exportleistung sowie ein vorsichtiges Investitionsverhalten. Insgesamt bleibt die Nachfrage stabil, jedoch noch nicht auf einem hohen Niveau.

Die Entwicklung der Rohstoffe entspricht der aktuellen Marktsituation. Die Eisenerzpreise sind relativ stabil geblieben, während die Schrottpreise je nach Region moderat gestiegen sind. Gleichzeitig sind die Energiekosten infolge geopolitischer Entwicklungen wieder volatiler geworden. Dies wirkt sich direkt auf die Produktionskosten der europäischen Stahlwerke aus. 

Die Preise für warmgewalzten Bandstahl (Hot Rolled Coil) sind seit Jahresbeginn weiter gestiegen. Unterstützt wird dies durch geringere Importmengen und eine angespanntere Verfügbarkeit auf dem europäischen Markt. Die aktuellen Preisniveaus liegen bei etwa 690–710 € pro Tonne, mit der Erwartung eines schrittweisen Anstiegs auf 760–780 € pro Tonne in den kommenden Monaten. 

Die Lieferzeiten für die meisten Stahlprodukte verlängern sich allmählich, was die angespannten Angebotsbedingungen widerspiegelt. Die Verfügbarkeit von Importen bleibt begrenzt, während europäische Stahlwerke ihre Produktion weiterhin diszipliniert steuern. Die Preisentwicklung in den kommenden Monaten wird maßgeblich von den Importströmen sowie der Entwicklung der Energiekosten abhängen. 
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